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Große Freude beim Bloomepott anlässlich der Siegerehrung des BSV Dormagen und der Spende des Willi-Loibl Pokals

Im Schützenhaus fand die Siegerehrung für die Schießwettbewerbe 2022 statt. Immer noch zeigte sich der Bloomepott als Zug mit treffsicheren Kameraden. Mit dem Luftgewehr konnten wir in der Altersklasse den 1. Platz belegen, unsere Mannschaften in der Seniorenklasse erreichten beim Luftgewehr- wie auch im KK-Schießen jeweils einen guten 2. Platz. Im Traditionscup wurde die 2. Mannschaft für einen respektablen 5. Platz geehrt.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung des Willi-Loibl-Gedächtnis-Pokals – zur Erinnerung an den allseits beliebten verstorbenen Regimentschef – durch den Stammtisch der Dormagener Freunde. Mit Peter und Udo Heinrichs, Heinz Pankalla, dem Ex-Präsidenten Heinz Krosch und dem amtierenden Präsidenten Eduard Breimann standen 5 Bloomepötter auf der Bühne, hinzu kam unser Freund Josef Pannen, so dass man sagen kann, auch hier hatte der Bloomepott die „Nase vorne“. Anbei einige schöne Bilder, die die Stimmung wiedergeben. Der erste Pokalsieger war dabei „Steve“ Michen vom mit dem Bloomepott eng befreundeten Jägerzug „Voll Dropp“. Eine unerwartete, große Überraschung und Freude.

Ehrung der Züge und der besten Einzelschützen

Zugkönigsschießen im August 2022

Endlich war es am Samstag wieder soweit: nach drei Jahren der Corona-Abstinenz konnte der Bloomepott wieder sein Zugkönigsschießen abhalten und es sollte ein besonderes Ereignis werden.

Wie immer hatte Peter Heinrichs zwei wunderbare Vögel gebaut. Das Wetter war ideal und die Stimmung perfekt. Sicher lag das auch an dem reichlich gedeckten Tischen. Zwei Torten, Frikadellen zur Stärkung standen auf den schön hergerichteten Tischen. Nicht zu vergessen: Gunni Pankalla hatte Sekt und ein Fässchen Bier anläßlich ihres gerade zurückliegenden runden Geburtstags gespendet.

Der Wettbewerb war spannend wie immer, doch diesmal hatten die Männer – gnadenlos angetrieben durch „Schießmeister Udo Heinrichs“ – die Nase vorne: Unser „El Presidente“ Egon Burgemeister trat an das Gewehr, keiner ahnte etwas – auch Egon selbst nicht, sein Meisterschuß knallte und Jubel kam auf: Wir haben einen neuen Kronprinzen, unseren Egon, den wir am gemütlichen Abend zum Zugkönigs krönen werden.

Nun waren die Damen gefragt. Ihr Vogel, vom Baumeister Peter Heinrichs „Wilder Jocky“ nach seinem elterlichen Papagei benannt, widerstand allen Versuchen, ihn zu erlegen bis – ja bis Ulla Burgemeister ans Gewehr trat. Unsere Ulla wollte wohl ihrem Mann nicht nachstehen und sie holte den Wilden Jocky mit einem trockenen Schuss von der Stange. Groß waren Jubel und Erstaunen: ein Ehepaar als „Doppelsieger“ …..wann hatte es das schon gegeben!

Gemütlich endete der Tag im Stammlokal „Höttche“ bei einem wirklich tollen Essen (der Koch hatte sich nach unserer Meinung diesmal übertroffen!) und so manchen Runden mit kühlem Naß!

Egon und Ulla Burgemeister: Wir gratulieren und wünschen euch ein tolles Jahr in unserer Runde!

Schützenfest 2022 – eine kurze Nachlese

Ein sehr schönes Schützenfest liegt hinter uns. Bereits am Freitag war der Bloomepott bei der Festeröffnung anwesend. Pünktlich um 18:09 Uhr hatte es aufgehört zu regnen und die Stimmung war gut. Wir haben in netter Runde mit dem Voll Dropp das Schießen verfolgt. Gästekönig wurde der Horremer Oberst Jürgen Klein. Unser Kamerad Rheinfurth konnte die Würde des Königs der Könige erringen.

Der Samstag startet mit dem Besuch der Augustinushauses. Danach ging es zum Platzkonzert und Egon Burgemeister, Udo Heinrichs und ich waren geladene Gäste beim Schützenempfang des Bürgermeisters. Beim anschließenden Fackelzug konnten wir eine gute Figur machen, wenn auch die Zahl der marschierfähigen Kameraden stark abgenommen hat – aber da sind wir nicht allein, viele Züge haben das gleiche Problem. 

Am Sonntag gab unser Langzeitkönig Udo sein Zugkönigsfrühstück bei seinem Vater, eine Bestlage, denn zum Schützenbaum, dem Aufstellungsort des BSV, sind es ja nur wenige Meter. Ohne die Messe hatten wir zudem eine Stunde mehr zum Ausschlafen. Diese Änderung mit dem christlichen Impuls auf dem Ehrenfriedhof fand allgemein viel Beifall. Auf dem Ehrenfriedhof waren auch unsere Blumengefäße neben dem Holzkreuz dekorativ aufgestellt. Es folgten Frühparade und Festumzug mit einem zahlenmäßig kleinen, aber wohlgeordneten Bloomepott. Im Zelt abends war die Stimmung herausragend, herausragend war auch das Feuerwerk des BSV, das sicher schönste, das Dormagen gesehen hat.

Der Montag verlief harmonisch: Frühstück im Zelt (Hier kann nach Meinung des Bloomepott deutlich nachgebessert werden!), Frühschoppen und dann konnten Heinz Pankalla und Axel Haase dem BSV einen Scheck über 3.000 Euro zur Förderung seiner Jugendarbeit übergeben. Hans -Arnold und Udo als BSV-Vorstand waren sichtlich erfreut über den großen Betrag!

Nun ging es ins Höttche, wo Udo uns als Zugkönig auch königlich bewirtete. Das Pokaltrinken fiel auf allgemeinen Wunsch aus: zu gefährlich bei steigenden Infektionszahlen. Auf der Festwiese wurde neue König wurde ermittelt. Beim Fenderschießen jubelte der Bloomepott: Glückwunsch an unseren Zugführer, Werner bewies erneut seine Fähigkeiten und der Vogel musste seinen Flügel den Schießkünsten opfern. Dietmar Symalla war der einzige Schütze als es um die Königswürde ging, er hatte eine sichere Hand und konnte dem Vogel schnell ein Garaus machen. Der Abend klang dann im Culinario für dem Bloomepott gemütlich aus.

Der Festzug am Dienstag fand wieder bei guten Wetterbedingungen statt und wir konnten im Vorbeiziehen unseren Horst Oestreich – er winkte uns vom Balkon aus zu – mit einem kräftigen „Bloomepott“ grüßen. Viel Beifall gab es am Krönungsabend für den scheidenden König aber auch für den neuen. Der Bloomepott kam in Höchststimmung, es wurde gelacht, geschunkelt und getanzt. Ein schöner Abschluss für ein gelungenes Schützenfest.

Der Bloomepott auf Jubiläumstour

Der Jubiläumsausflug

Wieder einmal hatte Werner van Achten eine herausragende Zugfahrt arrangiert: Vom 4. bis zum 6.Juni ging es mit Afan in den Spessart. 24 Reiselustige traten die Fahrt an, Bloomepötter und liebe Gäste.

Am frühen Samstag ging es los. Trotz aller schlechten Prognosen erwies sich das Wetter als beständig und wir konnten nach kurzer Fahrt auf den Weg nach Mainz unser traditionelles Sektfrühstück einnehmen – Zugkönig Udo bewirtete uns und Werner hatte frische Brezeln besorgt. Nun ging es gut gelaunt Richtung Mainz. Wir mieden die überfüllte Autobahn und die Fahrt ging durch das romantische Tal des Rheins. Burgen und Weinberge säumten unseren Weg und die Augen kamen zu ihrem Recht. In der Landeshauptstadt Mainz angekommen fand unser Busfahrer – hier sei ein besonders Lob ausgesprochen, denn er fuhr nicht nur sicher, sondern hatte für alle Sonderwünsche stets ein offenes Ohr – einen günstigen Parkplatz und die Mehrzahl der Bloomepötter strömte die wenige Meter zur Uferpromenade. Flammkuchen und Bratwurst mit Pommes waren der Renner, aber auch in leckeres Bier oder ein Glas Wein wurden nicht verschmäht. Weiter ging es zu unsrem Ziel:  Weibersbrunn im Spessart.

Empfang und Zimmervergabe funktionierten vorzüglich und alle waren mit der Unterkunft im Landhotel „Jägerhof“ sehr zufrieden, nur der Hotelname wurde durch stolze Grenadiere leicht kritisiert. Aber das Ambiente des Hotels mit Geweihen, präparierten Hirschköpfen und vielen lustigen Sprüchen an der Wand fand viel Beifall. Vor dem Abendessen traf sich die frohe Runde auf der Terrasse und genoss heimische Getränke, das heimische Bier mit dem Namen „Schlappe Seppel“ sollte Heinz Pankalla noch zum Verhängnis werden. Wie uns erklärt wurde, ging der Name auf einen fußkranken Sepp, der mit Schlappen das Bier auslieferte, zurück. Hans-Arnold griff das sofort auf: Nur ein Bloomepötter hatte wegen seines entzündeten Fußes Sandalen an und fortan musste sich Heinz als „Schlappe Seppel“ titulieren lassen.

Nach dem Abendessen – lecker aber wohl eher für den kleinen Hunger – saßen alle in froher Runde beieinander, es wurde gescherzt und gelacht und so manches Glas Bier, Bier und Aperol gekippt. Apropos gekippt: Unserem Peter geschah wohl ein kleines Missgeschick, das edle Nass aus dem Glas landete nicht in der Kehle, sondern auf Hildes Hose. Hilde trug es mit Fassung und Peter eilte persönlich, um Handtücher zur Behebung des Schadens zu holen. 

Der neue Tag brach an und bereits die Frühstücksrunde zeugt vom Geist des Bloomepott: gute Laune, gutes Essen, gute Kameradschaft. Dann ging es in den Bus, wo uns der heimische Reisleiter empfing. Nun, wir waren ja im schönen Bayern und hatten durchaus einen Dialekt erwartet, aber, aber: das war doch wohl einwandfrei hessisch und nicht bajuwarisch! Allerdings erwies sich unser Führer als exzellenter Fachmann. Er erklärte jedes Detail des Spessarts und wir waren abschließend der Meinung, fast jeden Baum mit Namen zu kennen!

An einen Rundgang durch Aschaffenburg („Asche-bürsch“) schlossen sich Besichtigungen in Miltenberg und im Wasserschloss Mespelbrunn an. Letzteres konnten wir nur ohne unseren Führer bestaunen, er hatte von der Gräfin „Hausverbot“. Nun ging es wieder in den schönen Spessartwald, angeblich um „Schwarzstörche“ zu sehen. Stattdessen wurden wir von den wilden Räubern überfallen. Zuerst war Werner an der Reihe: Er wurde gefesselt und selbst zum Räuber gemacht. Man muss sagen, dass er sich bestens schlug, vor allem lehnte er jeden Rettungsversuch durch einen Mönch ab: „Lieber räubern und singen als beten“ ließ er uns wissen. Dann war unser Eduard an der Reihe. Die Räuber hatten eine „Comtesse“ gefangen und Eduard entpuppte sich gerne als Held und Retter. Die heutigen Spessarträuber sind durchaus angenehm: Sie erfreuten uns mit Gesang und mit kleinen Kräuterschnäpsen, so lässt man sich doch gerne überfallen!

 

Der Abend brachte nun ein üppiges Essen. Nach der Salatbar und vor dem Dessert wurde ein vorzüglich gebratenes Spanferkel aufgetischt. Wir taten unser Möglichstes, aber konnten es nicht gänzlich vernichten. Nun wurde „nachgespült“, Bier der Marke Schlappe Seppel (Heinz wurde wieder verspottet, obwohl er am Abend angemessenes Schuhwerk trug), Wein, Aperol aber auch Sambuca und Birnenschnaps waren angesagt. Leider gab es den angekündigten Tanzabend nicht, das Hotel wusste von. nichts. Mancher Mann war eher erleichtert als betrübt. Ein schöner Abend ging in bester Stimmung dem Ende entgegen und damit „drohte“ auch schon die Heimreise.

Unser Fahrer erwies sich wieder als entgegenkommend, hatten wir doch die Idee, den Zwischenstopp nicht in Frankfurt einzulegen, sondern an Rhein und Mosel entlangzufahren und in Oberwesel einzukehren. Gesagt, getan. Wir fanden eine wunderbare Terrasse und wurden mit italienischem Essen verwöhnt. Nun ging es auf die letzte Etappe der Heimreise und um 17:00 Uhr trafen wir in Dormagen ein. Ein gelungener Ausflug, an den wir alle noch lange denken werden.

100 Jahre Bloomepott – der Jubiläumsabend

Ehrungsabend des BSV Dormagen 14. Mai 2022

Ein wunderschöner Abend liegt hinter uns, der BSV bewirtete seine zu ehrenden Gäste vorzüglich und es darf hier erwähnt werden, dass auch die überaus freundliche Bedienung viel Beifall von uns erhielt. Zunächst wurde unser Siegfried Zint für seine fünfzigjährige Mitgliedschaft im BSV von unserem Vorsitzenden Hans-Arnold Heier geehrt, dann erhielt der Bloomepott eine besondere Urkunde. Zum ersten Mal in 100 Jahren des Zugbestehens waren wir „Ehrenzug“ als Georg I Kamphausen sein Königsjahr feierte. Der Voll Dropp als Königszug erhielt ebenfalls, natürlich verspätet wegen der coronabedingten Ausfälle, eine würdige Urkunde. Lange dauerte der Abend und zum Schluss feierten beide Züge bei bester Stimmung!

In bester Laune: Der Voll Dropp

Es wird gemütlich: Udo Heinrichs und unser Ehrenvorsitzender Karl-Heinz van Achten

Wir feiern unser 100 jähriges Bestehen

 

Der 1921 gegründete „Bloomepott“ ist der älteste Schützenzug im Bürger-Schützen-Verein Dormagen e. V..

Zur Zeit haben wir 16 aktive und 2 fördernde Mitglieder. Selbstverständlich nehmen wir an allen Vereinsaktivitäten des Bürger-Schützen-Vereins Dormagen teil.

Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt aber einem geselligen, harmonischen Zugleben mit vielfältigen Aktivitäten und der Teilnahme der Familien unserer Zugmitglieder an unseren Veranstaltungen – wobei wir uns immer auch um ausgeschiedene Kameraden und die Witwen unserer Verstorbenen kümmern.

 NEWS:

Coronajahre im Bloomepott

Impressionen vom Brezelschießen 2020

 

 

 

 

 

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