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Der Bloomepott auf Jubiläumstour

Der Jubiläumsausflug

Wieder einmal hatte Werner van Achten eine herausragende Zugfahrt arrangiert: Vom 4. bis zum 6.Juni ging es mit Afan in den Spessart. 24 Reiselustige traten die Fahrt an, Bloomepötter und liebe Gäste.

Am frühen Samstag ging es los. Trotz aller schlechten Prognosen erwies sich das Wetter als beständig und wir konnten nach kurzer Fahrt auf den Weg nach Mainz unser traditionelles Sektfrühstück einnehmen – Zugkönig Udo bewirtete uns und Werner hatte frische Brezeln besorgt. Nun ging es gut gelaunt Richtung Mainz. Wir mieden die überfüllte Autobahn und die Fahrt ging durch das romantische Tal des Rheins. Burgen und Weinberge säumten unseren Weg und die Augen kamen zu ihrem Recht. In der Landeshauptstadt Mainz angekommen fand unser Busfahrer – hier sei ein besonders Lob ausgesprochen, denn er fuhr nicht nur sicher, sondern hatte für alle Sonderwünsche stets ein offenes Ohr – einen günstigen Parkplatz und die Mehrzahl der Bloomepötter strömte die wenige Meter zur Uferpromenade. Flammkuchen und Bratwurst mit Pommes waren der Renner, aber auch in leckeres Bier oder ein Glas Wein wurden nicht verschmäht. Weiter ging es zu unsrem Ziel:  Weibersbrunn im Spessart.

Empfang und Zimmervergabe funktionierten vorzüglich und alle waren mit der Unterkunft im Landhotel „Jägerhof“ sehr zufrieden, nur der Hotelname wurde durch stolze Grenadiere leicht kritisiert. Aber das Ambiente des Hotels mit Geweihen, präparierten Hirschköpfen und vielen lustigen Sprüchen an der Wand fand viel Beifall. Vor dem Abendessen traf sich die frohe Runde auf der Terrasse und genoss heimische Getränke, das heimische Bier mit dem Namen „Schlappe Seppel“ sollte Heinz Pankalla noch zum Verhängnis werden. Wie uns erklärt wurde, ging der Name auf einen fußkranken Sepp, der mit Schlappen das Bier auslieferte, zurück. Hans-Arnold griff das sofort auf: Nur ein Bloomepötter hatte wegen seines entzündeten Fußes Sandalen an und fortan musste sich Heinz als „Schlappe Seppel“ titulieren lassen.

Nach dem Abendessen – lecker aber wohl eher für den kleinen Hunger – saßen alle in froher Runde beieinander, es wurde gescherzt und gelacht und so manches Glas Bier, Bier und Aperol gekippt. Apropos gekippt: Unserem Peter geschah wohl ein kleines Missgeschick, das edle Nass aus dem Glas landete nicht in der Kehle, sondern auf Hildes Hose. Hilde trug es mit Fassung und Peter eilte persönlich, um Handtücher zur Behebung des Schadens zu holen. 

Der neue Tag brach an und bereits die Frühstücksrunde zeugt vom Geist des Bloomepott: gute Laune, gutes Essen, gute Kameradschaft. Dann ging es in den Bus, wo uns der heimische Reisleiter empfing. Nun, wir waren ja im schönen Bayern und hatten durchaus einen Dialekt erwartet, aber, aber: das war doch wohl einwandfrei hessisch und nicht bajuwarisch! Allerdings erwies sich unser Führer als exzellenter Fachmann. Er erklärte jedes Detail des Spessarts und wir waren abschließend der Meinung, fast jeden Baum mit Namen zu kennen!

An einen Rundgang durch Aschaffenburg („Asche-bürsch“) schlossen sich Besichtigungen in Miltenberg und im Wasserschloss Mespelbrunn an. Letzteres konnten wir nur ohne unseren Führer bestaunen, er hatte von der Gräfin „Hausverbot“. Nun ging es wieder in den schönen Spessartwald, angeblich um „Schwarzstörche“ zu sehen. Stattdessen wurden wir von den wilden Räubern überfallen. Zuerst war Werner an der Reihe: Er wurde gefesselt und selbst zum Räuber gemacht. Man muss sagen, dass er sich bestens schlug, vor allem lehnte er jeden Rettungsversuch durch einen Mönch ab: „Lieber räubern und singen als beten“ ließ er uns wissen. Dann war unser Eduard an der Reihe. Die Räuber hatten eine „Comtesse“ gefangen und Eduard entpuppte sich gerne als Held und Retter. Die heutigen Spessarträuber sind durchaus angenehm: Sie erfreuten uns mit Gesang und mit kleinen Kräuterschnäpsen, so lässt man sich doch gerne überfallen!

 

Der Abend brachte nun ein üppiges Essen. Nach der Salatbar und vor dem Dessert wurde ein vorzüglich gebratenes Spanferkel aufgetischt. Wir taten unser Möglichstes, aber konnten es nicht gänzlich vernichten. Nun wurde „nachgespült“, Bier der Marke Schlappe Seppel (Heinz wurde wieder verspottet, obwohl er am Abend angemessenes Schuhwerk trug), Wein, Aperol aber auch Sambuca und Birnenschnaps waren angesagt. Leider gab es den angekündigten Tanzabend nicht, das Hotel wusste von. nichts. Mancher Mann war eher erleichtert als betrübt. Ein schöner Abend ging in bester Stimmung dem Ende entgegen und damit „drohte“ auch schon die Heimreise.

Unser Fahrer erwies sich wieder als entgegenkommend, hatten wir doch die Idee, den Zwischenstopp nicht in Frankfurt einzulegen, sondern an Rhein und Mosel entlangzufahren und in Oberwesel einzukehren. Gesagt, getan. Wir fanden eine wunderbare Terrasse und wurden mit italienischem Essen verwöhnt. Nun ging es auf die letzte Etappe der Heimreise und um 17:00 Uhr trafen wir in Dormagen ein. Ein gelungener Ausflug, an den wir alle noch lange denken werden.

100 Jahre Bloomepott – der Jubiläumsabend

Ehrungsabend des BSV Dormagen 14. Mai 2022

Ein wunderschöner Abend liegt hinter uns, der BSV bewirtete seine zu ehrenden Gäste vorzüglich und es darf hier erwähnt werden, dass auch die überaus freundliche Bedienung viel Beifall von uns erhielt. Zunächst wurde unser Siegfried Zint für seine fünfzigjährige Mitgliedschaft im BSV von unserem Vorsitzenden Hans-Arnold Heier geehrt, dann erhielt der Bloomepott eine besondere Urkunde. Zum ersten Mal in 100 Jahren des Zugbestehens waren wir „Ehrenzug“ als Georg I Kamphausen sein Königsjahr feierte. Der Voll Dropp als Königszug erhielt ebenfalls, natürlich verspätet wegen der coronabedingten Ausfälle, eine würdige Urkunde. Lange dauerte der Abend und zum Schluss feierten beide Züge bei bester Stimmung!

In bester Laune: Der Voll Dropp

Es wird gemütlich: Udo Heinrichs und unser Ehrenvorsitzender Karl-Heinz van Achten

Wir feiern unser 100 jähriges Bestehen

 

Der 1921 gegründete „Bloomepott“ ist der älteste Schützenzug im Bürger-Schützen-Verein Dormagen e. V..

Zur Zeit haben wir 16 aktive und 2 fördernde Mitglieder. Selbstverständlich nehmen wir an allen Vereinsaktivitäten des Bürger-Schützen-Vereins Dormagen teil.

Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt aber einem geselligen, harmonischen Zugleben mit vielfältigen Aktivitäten und der Teilnahme der Familien unserer Zugmitglieder an unseren Veranstaltungen – wobei wir uns immer auch um ausgeschiedene Kameraden und die Witwen unserer Verstorbenen kümmern.

 NEWS:

Coronajahre im Bloomepott

Impressionen vom Brezelschießen 2020

 

 

 

 

 

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